Dienstag, 14. November 2017

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Wieder ziemlich trübe Aussichten heute Morgen. Der Smog in Delhi bleibt weiter deutlich oberhalb der gesundheitsgefährdenden Grenzwerte.



Dafür geht es inhaltlich weiter. Ein interessantes Meeting mit spitzen Gewerkschaftern des Textil – und Bekleidungs Bereiches. Große Teile der Branche sind allerdings völlig gewerkschaftsfrei. Im Raum Delhi ist eine Gewerkschaft für die Bekleidungsindustrie völlig unbekannt. 

Im Süden, im ländlichen Raum, erhalten die Textilarbeiterinnen vielfach nur rund 50 € den Monat. Landesweit streben die Gewerkschaften einen Mindest – Tarif Lohn von 135 €/Monat an.

Das Konzept von fairtrade sagt, living wage, also ein Leben mit satt zu essen, einer festen Behausung und etwas Reserve für die anderen Dinge ist im Süden auf dem Lande rund 110 €.

Wenn fairtrade das Label vergibt, muss dieser (bescheiden) Standard in einem Stufenplan nach spätestens sechs Jahren erreicht sein.

Außerdem muss es eine Arbeitnehmer – Interessenvertretung geben. Das könnte ein Schritt in Richtung gewerkschaftliche Interessenvertretung bedeuten, die Frage ist, ob das genutzt wird.

Wir verlassen das nördliche Smog – Revier, fliegen 2000 km nach Süden und landen in Bangalore. 

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